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Samstag, 3. Dezember 2016

Live Stream RB Leipzig - FC Schalke 04 03.12.2016 Bundesliga

In der Red Bull Arena in Leipzig findet am Samstag den 03.12.2016 der 13.Spieltag der Bundesliga statt. Um 18:30 Uhr trifft RB Leipzig auf FC Schalke 04. Sei Live dabei per TV, Livestream, Radio oder Liveticker!

Dominik Kaiser ist nicht dafür bekannt, dass er zu Überschwang neigt. Deshalb sagt der Kapitän von RB Leipzig vor der Partie am Samstag: „Schalke hat gezeigt, welche Qualität in der Mannschaft steckt und zuletzt verdient so viel gepunktet.“ Die Königsblauen hätten viele Akteure, „die mit einer Einzelaktion ein Spiel entscheiden können“. Für den 28-Jährigen kommt es darauf an, dass RB erneut „sehr gut in der Defensive steht und wir im Spiel nach vorne die richtige Mischung aus klaren, geduldigen und schnellen Aktionen finden“. Das gelang dem Neuling zuletzt sehr gut. Kaiser sieht in der gestiegenen Variabilität einen großen Fortschritt des Spitzenreiters: „Wir wägen immer besser ab zwischen Ballbesitz, Kontrolle und wann wir das Tempo erhöhen und umschalten müssen.“ Zudem hat Coach Ralph Hasenhüttl eine sehr effiziente Offensivbesetzung gefunden – zum Leidwesen von Kaiser. Der Mittelfeldakteur, auf dem Weg von der 4. in die 1. Liga stets Stammkraft, befindet sich im Wartestand.

In vier der ersten fünf Spiele stand Kaiser noch in der Startelf, seitdem durfte er nur noch einmal von Beginn an ran: am 8. Spieltag gegen Bremen (3:1). Zweimal – beim 2:0 in Darmstadt und beim jüngsten 4:1 in Freiburg – drückte er sogar nur die Bank. „Das ist für mich eine neue und auch ungewohnte Situation“, räumt er ein, „in den vergangenen Jahren musste ich mir selten Gedanken machen, ob ich von Anfang an spiele. Aber wir haben einen breiten und qualitativ hochwertigen Kader, und die Jungs haben es zuletzt sehr gut gemacht und waren extrem erfolgreich.“ Unruhig wird Kaiser nicht. „Ich stelle selbstverständlich nicht alles infrage. Das wäre auch völliger Unsinn“, sagt er. Und an einen Wechsel denkt er nicht. „Ich habe bis einschließlich jetzt viereinhalb sehr erfolgreiche Jahre mit diesem Verein erlebt“, betont er. „Jetzt habe ich ein paar Mal nicht von Anfang an gespielt. Da beschäftige ich mich nicht mit solchen Dingen.“ Vielmehr will Kaiser um seine Chance kämpfen. „Ich werde meine Spiele bekommen und der Mannschaft auch wieder auf dem Platz helfen.“ Abseits des Rasens tut er das kraft seines Amtes ohnehin. Wobei Kaiser keine Sorge hegt, dass er angesichts des Höhenflugs jemanden einbremsen muss. „Wir lassen uns nicht blenden“, sagt er, „die Mannschaft ist sehr fokussiert. Wir wollen eine stabile Runde spielen.“

Vorbild Mönchengladbach? Davon wollten die Schalker in der Krise nichts wissen. Den Vergleich mit der Borussia, die es in der Vorsaison nach fünf StartNiederlagen noch in die Champions League schaffte, scheuen die Schalker vehement. Vor allem deshalb, weil die Vorzeichen völlig unterschiedlich sind. Gladbach nahm vor einem Jahr nach einem Trainerwechsel Fahrt auf; die Königsblauen standen ihre schweren Wochen indes mit dem gerade erst neuen Coach Markus Weinzierl durch, änderten das System und haben seitdem zwölf Pflichtspiele nicht verloren. Und man fragt sich: Wo soll das noch hinführen? Die Antwort kann nur lauten: natürlich in den internationalen Wettbewerb. Alles andere würde den Schalkern eh niemand abnehmen, weshalb sie sich auch öffentlich wieder trauen, von Europa zu träumen. Allerdings preschen sie dabei verbal nicht vor. Weinzierl und Sportvorstand Christian Heidel betonen dieser Tage gern, dass sie „bis Weihnachten in Schlag- distanz“ zu den Europapokalrängen sein wollen. In Schlagdistanz sind sie allerdings schon: Bis Platz 6 fehlen lediglich fünf Zähler. „Ich schaue jetzt lieber auf die Tabelle als noch vor ein paar Wochen“, gesteht Heidel. Dass es Schalke fast in Rekordzeit vom letzten Tabellenplatz in die obere Hälfte der Rangliste geschafft hat, „zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“. Bewältigen konnte das der Liga-Achte nur, „weil wir daran festgehalten haben, woran wir geglaubt haben“, sagt Heidel.

In erster Linie lautete das Rezept: Ruhe bewahren. Dies war die Grundlage für den Erfolg. Elementar für den Aufschwung war zudem Weinzierls Entscheidung, das System hin zu einer Formation mit Dreier-Abwehrkette zu ändern, wodurch zum Beispiel „die beiden Außenverteidiger viel offensiver agieren können“, analysiert Heidel. Zuletzt gegen Darmstadt 98 beim 3:1-Sieg haben Sead Kolasinac und Alessandro Schöpf jeweils getroffen – was zudem unterstreicht, dass die Knappen ihre Personalnot im Sturm nicht nur kurzfristig, sondern auch nachhaltig bestens kompensieren können. Topscorer ist mit fünf Pflichtspieltreffern und zwei Vorlagen Nabil Bentaleb, ein Mittelfeldspieler. Auch defensiv wirkt Schalke gefestigt. Die Rotation tut ihr Übriges. „Man merkt, dass wir viel tauschen können und trotzdem nicht an Qualität verlieren“, sagt Heidel auch in Anspielung auf die jüngste EuropaLeague-Partie gegen OGC Nizza, als der Ruhrpott-Klub mit mehreren jungen Debütanten antrat und trotzdem 2:0 gewann. Und ganz nebenbei sprang ein Rekord raus: Schalke 04 ist der erste deutsche Verein, der fünf Gruppenspiele zum Start gewann. Die Qualifikation für die K.-o.-Phase ist längst eingetütet. In den vergangenen Monaten hatte es nicht zur Stärke der Knappen gezählt, einen Rückstand zu drehen – gegen Darmstadt haben sie es geschafft. „Auch das ist eine Entwicklung“, sagt Heidel.

Und: Vor knapp zwei Wochen in Wolfsburg konnten die Schalker nachweisen, dass sie auch auswärts wieder gewinnen können (1:0). Vor der schweren Aufgabe in Leipzig ist das eine Erkenntnis, die Mut macht. In dieser Saison kann (und muss) das Ziel ein internationaler Wettbewerb sein, auf lange Sicht machen sich die Schalker durchaus Hoffnung, wieder zur Crème de la Crème der Bundesliga zu zählen – und zu Europas Elite. Einer der Konkurrenten bei diesem Unterfangen könnte RB Leipzig heißen. Seit dem Ende des Misserfolgs der Königsblauen, also seit dem sechsten Spieltag, haben nur die Sachsen (21) mehr Punkte geholt als die Schalker (17). Am Samstag werde sich nun „herausstellen, wer den besseren Lauf hat“, sagt Weinzierl. „Ich habe damit gerechnet, dass sie kein normaler Aufsteiger sind. Dass sie ganz vorn sind, ist sicher für alle eine Überraschung.“ Heidel formuliert es ähnlich: „Mich überrascht es nicht, dass Leipzig eine so gute Rolle spielt, wenngleich ich sie jetzt nicht allein an der Spitze erwartet hatte. Das ist eine gestandene Mannschaft mit einem eingespielten System. Wir haben die Aufgabe, Leipzig zu schlagen – was bisher noch keiner erfüllen konnte.“


RB Leipzig - FC Schalke 04 Live Stream

RB Leipzig empfängt die Mannschaft von Schalke 04. Der Schiedsrichter wird das Spitzenspiel am Samstag, 03.Dezember 2016, um 18:30 Uhr anpfeifen.

Wenn das Spiel zwischen RB Leipzig und FC Schalke 04 angestoßen wird, werden etliche Fussball-Fans leider nicht zuschauen können. Wer über einen schnellen Internet-Anschluss verfügt, kann sich einen Live-Stream suchen – und davon gibt es genügend. Sportsender bieten möglicherweiße zu diesem Event einen eigenen Livestream an, der legal ist und eine HD-Qualität aufweist.

Alternativ findet ihr auch weitere Fussball Live Streams in sehr guter und flüssiger Qualität von Buchmachern. Man muss sich lediglich einen Account erstellen mit einer kleinen Einzahlung. Diese kann man sich aber problemlos wieder zurücküberweisen lassen, wenn man kein Interesse mehr an den Live Streams hat.


Wir von Fußball Live Stream wünschen euch viel Spaß beim Spiel RB Leipzig gegen FC Schalke 04, vergesst nicht um 18:30 Uhr einzuschalten, sei es per TV, Livestream, Radio oder Liveticker!